Interessantes zum Buchstaben E
ECE
ECE bedeutet Economic Commission of Europe. Das ECE-Prüfzeichen, als E oder e markiert, bestätigt die Einhaltung der europäischen Normen (ECE-R 30). Seit dem 01.10.1998 ist die Kennzeichnung in Europa Pflicht. "E" im Kreis und "e" im Rechteck geben an, nach welcher Vorschrift das Zeichen erteilt wurde. Das „E“ in einem Kreis bezeichnet Reifen mit Betriebskennung. Das "e" in einem Rechteck markiert Reifen ohne Betriebskennung. Die anhängende Zahl steht dabei für das Land in dem der Reifen geprüft wurde (z.B. 1=Deuschland; 2=Frankreich...etc.)
nach oben ECE 30 ECE 30 bezeichnet die europäische Richtlinie, die auf dem Reifen durch die "E-Kennzeichnung" (siehe oben) dokumentiert wird. Die E-Nr. ist für jede Reifenausführung individuell und besagt, dass der jeweilige Reifen den Prüfkriterien ECE 30 entspricht. Seit 1.10.1998 dürfen in Deutschland Reifen, die nach diesem Datum produziert wurden, nur noch mit E-Kennzeichnung in den Verkauf gelangen. Die ECE 30 schützt den Verbraucher unter anderem vor groben Sicherheitsmängeln, die zum Beispiel bei Billigimporten auftauchen können.
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ESP ESP ist ein Elektronisches Stabilisierungs-Programm, wobei auch andere Bezeichnungen im Umlauf sind. Bekannt geworden ist das ESP vor allem durch den so genannten „Elchtest“ und so auch der breiteren Öffentlichkeit geläufig. Dieses Elektronische Stabilisierungssystem greift in kritischen Fahrsituationen ein und hilft dem Fahrer durch gezielt dosiertes Bremsen und durch die notwendige Beeinflussung des Motordrehmoments, das Fahrzeug bei Geradeausfahrten, sowie bei Kurvenfahrten besser zu kontrollieren und das Kippen zu verhindern (siehe „Elchtest“)
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ECE-Kennzeichnung Der § 36 StVZO schreibt unter Punkt 4 (Reifenbezeichnung) folgende Reifenkennzeichnungen vor: Reifen an Fahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h müssen mit folgenden Reifenkennzeichnung versehen sein: Reifengröße, Reifenbauart, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitsindex (maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens) und Herstellungsdatum. Außerdem ist seit dem 01.10.1998 die E-Kennzeichnung (siehe oben) vorgeschrieben.
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Einpresstiefe Als Einpresstiefe bezeichnet man den Abstand zwischen der Radmitte und der inneren Auflagefläche der Felge auf der Radnabe, der Bremstrommel oder der Bremsscheibe. Eine positive Einpresstiefe, wie zum Beispiel von ET +20 besagt, dass die Felge weiter nach innen, also in Richtung Fahrzeugmitte baut als nach außen.
Elektronische Differenzialsperre (EDS) Die Elektronische Differenzialsperre soll beim Anfahren ein durchdrehendes Antriebsrad bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit gezielt abbremsen und damit die überschüssige Kraft auf das andere Antriebsrad leiten. Bei Fahrzeugen mit elektronischem Gaspedal wird der Einsatz der elektronischen Differenzialsperre oftmals auch mit der Rücknahme des Drehmoments am Motor kombiniert. Mit der Entwicklung des Anti Blockier Systems wurde auch das EDS möglich. Ist das Bremspedal nicht betätigt und überschreitet der Drehzahlunterschied an den Antriebsrädern einen festgeschriebenen Wert, so sorgt das EDS dafür, dass Druck zu dem sich schneller drehenden Antriebsrad umgeleitet wird und dieses dadurch abgebremst wird. Elektronische Differenzialsperren können auch für Allradfahrzeuge im leichten Gelände verwendet werden. Bei größeren Anforderungen können allerdings die Bremsen zu heiß werden.
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Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) Das Elektronische Stabilitätsprogramm soll durch den gezielten Einsatz einzelner Radbremsen ein vorderes oder hinteres Ausbrechen des Fahrzeugs wirksam verhindern.
Das ESP funktioniert allerdings nur in Verbindung mit dem Anti Blockier System (ABS). Wenn das Fahrzeug Untersteuert, das heißt in den Kurven nach vorn ausbricht, kann das gezielte Abbremsen des hinteren kurveninneren Rades ein Gegensteuern einleiten. Den gleichen Effekt beim Übersteuern hat das Abbremsen des vorderen kurvenäußeren. Zusätzlich wird die gesamte Geschwindigkeit verringert. Bei einigen Fahrzeugen ist das ESP von Hand abschaltbar, so dass auch besonders sportliches dennoch möglich ist. Die mordernsten Elektronischen Stabilitätsprogramme sind bereits in der Lage mehrere Räder gleichzeitig abzubremsen und geben somit ein Optimum an Sicherheit. Wenngleich es bislang noch kein System gibt, welches vor einer allzu unbedachten Fahrweise des Fahrers schützt, denn auch ein noch so gutes ESP kann die physikalischen Grenzen nicht überlisten. Wer mit viel zu hoher Geschwindigkeit in viel zu enge Kurven geht wird weiterhin unbarmherzig aus der Kurve fliegen.
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EMT EMT bedeutet Extended Mobility Technology (Reifen mit Notlaufeigenschaften) EMT-Reifen können selbst nach einem kompletten Luftdruckverlust noch Entfernungen bis einigen Kilometern bei einer Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h überbrücken. Genug also, um sicher den nächsten Reifenfachhändler oder den PC zu Hause zu erreichen um schnellstens einen neuen Reifen zu bestellen.
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Ersatzrad Fünftes Rad, das weitgehend unbeachtet und unbenutzt im Wagen für den Notfall wird mittransportiert wird. Wichtig ist aber trotzdem auch den Ersatzreifen regelmäßig zu kontrollieren. Gerade auch der korrekte Reifendruck sollte regelmäßig kontrolliert werden. Was nutzt einem ein Ersatzrad wenn es selber nur schlapp im Auto liegt.
nach oben Hinweis: Dieses Reifenlexiko erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird ständig ergänzt und erweitert. Ebenso übernehmen wir keine Gewähr auf die absolute Richtigkeit der Angaben. Alle Informationen wurden nach besten Wissen und Gewissen zusammengetragen und hier wiedergegeben. Weitere interessante Informationen über Reifen finden Sie in den Reifen-Infos und bei den Reifen-Tipps. Viel Spass nun beim stöbern im Reifen-Lexikon! |