Interessantes zum Buchstaben L
Laufleistung
Die Laufleistung bezeichnet die Einsatzdauer eines Reifens. Die im Wesentlichen auch vom Fahrzeug, der Fahrweise und vielen anderen Faktoren abhängt. So kann zum Beispiel bei Autos mit Frontantrieb die Laufleistung der Hinterreifen dreimal so hoch sein wie die der Vorderreifen. Grundlegend gilt aber immer, dass die gesetzliche Restprofiltiefe bei Minimum 1,6 Millimetern liegt.
nach oben
LLkw
LLKw Reifen bezeichnen Reifen für Leicht Lkw oder Transporter.
nach oben
LI Tragfähigkeitskennziffer (Load Index)
Die LI (Load Index = Tragfähigkeit) Kennzahl innerhalb der Reifenbezeichnung gibt die Belastbarkeit eines Reifens an. D.h. bis zu wie viel Kilogramm ein Reifen maximal belastbar bzw. zugelassen ist. Zum Beispiel: LI 82 bedeutet das der Reifen bis zu einer Belastung von 475 kg zugelassen ist (siehe auch Tragfähigkeits-Tabelle)
nach oben
Li/Re oder L/R
Steht bei Reifen mit besonderer Profilgestaltung für linker Reifen, bzw. rechter Reifen. Achten Sie beim Reifenkauf bei solchen Reifen also immer auf 2 rechte und 2 linke Reifen.
nach oben
Lamellenreifen
Lamellen sind feine Einschnitte im Profilblock, die wie kleine Mikrogreifkanten wirken. Bei Winterreifen erhöhen solche Lamellen insbesondere die Traktion beim Anfahren und Bremsen. Lamellenreifen wurden bereits in den 30er Jahren von Michelin erfunden. Ziel war es mehr Haftung auf rutschigem Kopfsteinpflaster zu erzielen. In den 80er Jahren wurden aus Lamellenreifen dann die modernen Winterreifen mit exzellentem Grip auf Schnee und Eis entwickelt.
nach oben
Laufrichtungsbindung
Bei der Laufrichtungsbindung werden die Reifenprofile so konstruiert, dass sie in vorgeschriebener Laufrichtung abrollen müssen. Gegenzeichnet wird dies in der Regel durch einen Richtungspfeil auf der Seitenwand des Reifens. Solche laufrichtungsgebunden Reifen haben Vorteile wie zum Beispiel geringere Geräuschentwicklung, bessere Eigenschaften bei Nässe oder effektivere Kraftübertragung auf Schnee und Eis.
nach oben
Lenkpräzision
Bei der Lenkpräzision von Reifen oder Fahrzeugen versteht man die Fähigkeit, möglichst exakt in eine Kurve ein- und auszulenken sowie das Fahrverhalten im Kurvenverlauf selbst. Hochleistungsreifen (W, Y, ZR) gelten normalerweise als besonders lenkpräzise.
nach oben
Luftdruck
Der korrekte Luftdruck im Reifen entscheidet darüber, ob der Reifen sein volles Leistungsspektrum wie Kilometerleistung, Kurvenhaftung, Dauerfestigkeit, Bremsweg usw. entfalten kann. Ebenso hilft der richtige Luftdruck effektiv Sprit zu sparen. Kontrollieren Sie also regelmäßig beim tanken den Luftdruck Ihrer Reifen. Ideal wäre zum Beispiel alle 14 Tage bei kalten Reifen kontrollieren. Beachten Sie aber niemals nach längerer Fahrt bei erwärmten Reifen zu kontrollieren, da dabei die Ergebnisse völlig verfälscht sind. Bei der Fahrt erwärmen sich die Reifen, und der Reifenluftdruck steigt automatisch an.
nach oben
Luftverlust
Der Luftdruck nimmt auch bei Luftdichten Reifen stetig ab, wenngleich auch nur in geringem Maße. Deshalb sollte aber regelmäßig der korrekte Luftdruck überprüft werden. Plötzlicher Luftverlust lässt das Fahrzeug instabil werden. Insbesondere wenn die Hinterachse betroffen ist wird es oftmals recht kritisch, da die Seitenführung des Fahrzeugs plötzlich ausfällt und es so zu unkontrollierbarem Ausbrechen des Fahrzeug kommen kann.
nach oben
Lauffläche
Die Lauffläche ist der Teil des Reifens, der direkten Kontakt mit der Fahrbahn hat. Sie ist gemeinsam mit den übrigen Reifenkomponenten für die Kraftübertragung zuständig. Die Lauffläche muss Beschleunigungs- und Bremskräfte in Längsrichtung und Querkräfte beim Lenken und in Kurven umsetzen. Die Qualität der Lauffläche wird sehr stark vom Reifen Unterbau, dem Gürtel und die Karkasse, sowie der Wulst- und Seitenpartie, ganz entscheidend aber von der Gestaltung des Profils auf dem Laufstreifen bestimmt.
nach oben
Laufflächenmischung
Von der Laufflächenmischung hängt im Wesentlichen das Leistungsniveau eines Reifens ab. Bei Nässe oder Hitze und bei der Übertragung von Seiten- oder Längskräften. Ebenso davon abhängig ist die Laufleistung und das Geräuschverhalten.
nach oben
lbs
lbs (pounds) ist eine amerikanische Maßeinheit für Gewicht.
1 lb = 0,4536 kg
1 Kilogramm = 2,205 lb
nach oben
Leichtlaufreifen
Leichtlaufreifen sind Reifen, die mittels neuer Mischungstechnologien im Rollwiderstand deutlich optimiert sind. Das macht sich zum Beispiel durch deutlich geringeren Spritverbrauch bemerkbar.
nach oben
Lichtschutzmittel
Das Lichtschutzmittel ist ein Mittel, welches dem Reifen bei der Herstellung zugesetzt wird, um ihn widerstandsfähiger gegen Ozon und UV-Strahlung zu machen.
nach oben
Lochkreisdurchmesser
Der Lochkreisdurchmesser gehört zu den wichtigsten Maßen eines Rades. Da manche Autos zuweilen mit verschieden Lochkreisdurchmesser geplant werden, muss die Felge darauf abgestimmt sein. Die 4, 5 Löcher oder Stehbolzen zur Befestigung des Rades sind kreisförmig angeordnet.
nach oben
Hinweis: Dieses Reifenlexiko erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird ständig ergänzt und erweitert. Ebenso übernehmen wir keine Gewähr auf die absolute Richtigkeit der Angaben. Alle Informationen wurden nach besten Wissen und Gewissen zusammengetragen und hier wiedergegeben. Weitere interessante Informationen über Reifen finden Sie in den Reifen-Infos und bei den Reifen-Tipps. Viel Spass nun beim stöbern im Reifen-Lexikon! |