Interessantes zum Buchstaben R
RF oder Reinforced
Hierbei wird in der Reifenbezeichnung auf Verstärkte Reifen (Reinforced) hingewiesen. Verstärkte Reifen sind zum Beispiel notwendig bei Vans, oder Kombis, welche ein erhöhtes Gewicht oder Zuladung aufweisen.
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RBT
RBT deutet in der Reifenbezeichnung auf eine erhabene schwarze Konturbeschriftung auf der Seitenwand des Reifens hin.
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Re/R oder Li/L
Steht bei Reifen mit besonderer Profilgestaltung für rechter Reifen und linker Reifen. Achten Sie bei Kauf und der Montage solcher Reifen immer auf die korrekte Anordnung.
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RWL
RWL deutet in der Reifenbezeichnung auf eine erhabene weiße Schrift auf der Seitenwand des Reifens hin. Oftmals bei Offroad-Reifen.
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R (Radialreifen)
Das R in der Reifenbezeichnung sagt aus, dass die Karkasse in Radialbauweise gefertigt wurde. Heute ist dies die übliche Bauart mit radial angeordneten Karkassfäden. Kaum noch gebräuchlich für PKW-Reifen sind hingegen noch Reifen in Diagonalbauweise, vereinzelt noch gebräuchlich bei zum Beispiel Oldtimern. Radialreifen wurden 1948 von Michelin eingeführt. Das Prinzip beruht bis heute auf einer eindeutigen Trennung der Funktionen im Reifenunterbau. Die Radial angeordneten Karkasslagen sorgen für ein besseres Einfedern und stabilisieren die Gürtellagen unter der Reifenlauffläche. Der Vorteil war hierbei eine Steigerung der Reifenleistung in nahezu allen Bereichen. Im Gegensatz dazu waren die früher üblichen Diagonalreifen mit mehreren schräg überkreuzten Karkasslagen, schon gegen die ersten Modelle der Radialreifen deutlich im Nachteil. So liefen Diagonalreifen fast nur halb so lang wie die ersten Radial Modelle. Auch im Bereich der Haftung bei Nässe und in Kurven, der Fahrpräzision, und im Fahrkomfort hatten die neuen Radialreifen deutlich die Nase vorn. So ist es kaum noch verwunderlich das es heutzutage fast ausnahmslos nur noch Radial Reifen gibt.
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Räderwechsel
Der Räderwechsel von vorn nach hinten und umgekehrt ist immer sinnvoll und wird nach ca. 10.000 bis 15.000 km empfohlen. Durch einen Räderwechsel sollen die Reifen möglichst gleichmäßig abgefahren werden, um später komplett ausgetauscht werden zu können. Sollte man nur zwei neue Reifen montieren lassen, dann gehören diese neuen bzw. besseren Reifen immer auf die Hinterachse, unabhängig von der Antriebsart. Die Bodenhaftung der Reifen auf der Hinterachse entscheidet im Wesentlichen über die Führung des Fahrzeugs insbesondere in Kurven.
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Reifenrecycling
Das Reifenrecycling ist die materielle Wiedergewinnung von Gummi (Reifen, Kautschukprodukte). Entwicklungen und Forschungen gehen bereits jetzt genau in diese Richtung. Derzeit führt man noch Altreifen der Energiegewinnung zu oder nutzt sie zerkleinert als Gummigranulat (ohne Stahlseile) zum Beispiel für Wulstbänder, Parkbänke, Sportböden und Flüsterasphalt.
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Reinforced (RF)
Reinforced ist eine zusätzliche Bezeichnung für PKW-Reifen, die extra verstärkt sind. Sie sind vor allem für eine höhere Tragfähigkeit bei schwereren Fahrzeugen oder bei erhöhter Zuladung ausgelegt. Darüber hinaus sind sie auch gegen mechanische Verletzungen besser geschützt als normale Reifen.
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Reserverad
Das Reserverad fristet sein Dasein oftmals ungenutzt und unbeachtet im Kofferraum. Nicht nur das es wertvollen Platz einnimmt, es wirkt durch sein Gewicht auch negativ auf den Kraftstoffverbrauch. Aber der Ernstfall eines Reifendefektes kann jederzeit auftreten und solange keines der modernen Pannen-Mobilitätssysteme vorhanden ist, hat das Reserverad noch immer seine Daseinsberechtigung. Häufiges Problem durch die mangelnde Aufmerksamkeit ist, dass oftmals zwar regelmäßig der korrekte Luftdruck an den Reifen kontrolliert, aber das Reserverad oft vergessen wird. Anderes häufiges Problem: Die Radmuttern der Aluräder passen nicht auf das übliche Stahlrad!
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Rollwiderstand
Den Rollwiderstand nennt man die Kraft, die ein rollender Reifen dem Vortrieb entgegensetzt. Dieser Widerstand entsteht vor allem durch die Walkarbeit des Reifens, d.h. durch seine Verformung beim Durchlaufen der Bodenaufstandsfläche. Erstaunliche Erkenntnis hierbei: Bis zu einer Geschwindigkeit von etwa 100 km/h ist der Rollwiderstand eines Reifens größer als der Luftwiderstand des Fahrzeugs.
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Runderneuerte Reifen
Runderneuerte Reifen sind insbesondere ökologisch recht interessant, da nach dem ersten Reifenleben ungefähr 3/4 der eingesetzten Rohstoffe wiederverwertet werden können. Auf der Karkasse wird ein neuer Laufstreifen aufvulkanisiert, wobei der Reifen ein neues Profil erhält. Besonders bei größeren Reifen, z.B. bei Lkw-Reifen, ist der Einsatz runderneuerter Reifen sinnvoll und überaus wirtschaftlich. Allerdings haben sich runderneuerte Reifen bei Autos noch nicht überzeugend genug durchsetzen können.
Achten Sie bei Kauf von runderneuerten Reifen unbedingt auf deren Qualität. Runderneuerte Reifen von minderer Qualität stellen immer ein immenses Sicherheitsrisiko gegenüber Neureifen dar. Besonders bei Hochleistungsreifen sollte auf runderneuerte verzichtet werden. Bei Winterreifen im Q-T Bereich sind runderneuerte Reifen aber durchaus eine preislich Interessante Alternative, wenn man dabei Abstriche vor allem in Sachen Komfort machen kann.
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Radlast
Die Radlast ist das Gewicht des Fahrzeugs, das auf dem Reifen lastet. Alle Reifen sind deshalb für eine bestimmte Tragfähigkeit zugelassen.
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Regroovable
Als Regroovable werden Reifen bezeichnet, die nachschneidbar sind. Reifen dürfen allerdings nur nachgeschnitten werden, wenn sie auf der Seitenwand die Zusatzkennzeichnung Regroovable tragen.
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Reibung
Die Reibung ist ein Wert, der im Wesentlichen abhängig ist, vom Gewicht des Körpers, bzw. von der Normalkraft, die senkrecht auf die Unterlage ausgeübt wird, sowie von der Materialpaarung zwischen Unterlage und der dort aufliegenden Körperseite, so zum Beispiel die Paarung Straße und Reifenlauffläche. Die Reibung bestimmt dabei grundlegend die Physik beim Autofahren. So zum Beispiel beim Anfahren, beim Beschleunigen, beim Bremsen und in Kurven.
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Reifenalter
Die Reifenalterung wird vor allem von folgenden Faktoren bestimmt.
- Ozon aus der Atmosphäre dringt in geringen Mengen in den Reifengummi ein und beeinflusst die Schwefelverbindungen zwischen den Kautschukmolekülen. Der Gummi verliert an Elastizität. Speziell Reifen, die unbenutzt lagern, verhärten und verspröden. Es kommt dann zu haarfeinen Alterungsrissen.
- Sonne, Wind und Wetter, aber auch der Kontakt mit Fetten, Ölen und Chemikalien setzen Reifen zu.
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Reifengröße
Die auf den Seiten angebrachten Bezeichnungen enthalten neben diversen Angaben über den Hersteller, Reifenprofil, Herstellungsdatum, Reifentyp auch Größenbezeichnungen: 195/50 R 15 82V bedeutet eine Reifenbreite von 195 mm und eine Höhe (Querschnittsverhältnis) von 50% zur Reifenbreite. Des Weiteren steht das R für die heute übliche Radialbauweise, sowie der Felgendurchmesser von 15 Zoll. Die 82 steht dabei für die Tragfähigkeit (hier 475 Kg) und das V für die zugelassene Höchstgeschwindigkeit (hier bis 240 km/h)
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Reifenkauf
Das wichtigste beim Reifenkauf im Internet ist es die richtige Reifengröße zu wissen. Wer seine Größe kennt und weiß welche Tragfähigkeit und Geschwindigkeitsindex mindestens benötig wird, kann eigentlich nichts mehr falsch machen und kann von den zumeist erheblich günstigeren Konditionen beim Reifenkauf im Internet profitieren. Halten Sie sich in der Regel am besten immer an Ihren Fahrzeugschein. Eine kleine Hilfe beim auffinden der richtigen Reifengröße finden Sie hier.
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Reifenpannen
Bei qualitativ hochwertigen Gürtelreifen kündigt sich ein Defekt in der Regel vorher an. Die Profilblöcke knallen in das Radhaus und das Fahrverhalten wirkt schwammig.
Selbst bei einem schlagartigen Druckverlust ist eine hektische Reaktion immer die schlechteste Lösung und auf keinen Fall sollte das Fahrzeug brutal abgebremst werden. Das Fahrzeug sollte vielmehr durch ein gefühlvolles Gegenlenken auf der Straße gehalten werden. Zum Anhalten das Fahrzeug auskuppeln und eventuell sanft abbremsen. Gegebenenfalls bis zu einer geeigneten Stelle weiterrollen lassen. Spätestens bei Stillstand die Warnblinkanlage einschalten und das Warndreieck aufstellen. Fast alle Reifenschäden sind auf unsachgemäßen Umgang mit den Reifen zurückzuführen.
Zu wenig oder zuviel Luftdruck können Reifen genauso schädigen wie ständige Überbelastung durch zu schnelles Fahrens über der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit, oder regelmäßiges überbelasten über der zugelassenen maximalen Tragfähigkeit. Ebenso schädlich ist das zu harte überfahren von Hindernissen, wie zum Beispiel Bordsteinen. Weitere Gründe für Reifenschäden können Beschädigungen durch Fremdkörper, wie Nägel etc, sein, aber auch Beschädigungen durch Öl und Kraftstoffe, Montagefehler, Überalterung oder Falsches lagern der Reifen, können zu Schädigungen führen. Begutachten Sie also regelmäßig den Zustand Ihrer Reifen und nutzen Sie die Reifen nur innerhalb der zugelassenen Parameter.
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Retread
Die Bezeichnung Retread wird bei runderneuerten Reifen angewendet.
Bei einem runderneuerten Reifen wird das auf der Seitenwand vermerkt.
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Run and Flat
Run and Flat ist ein neu entwickeltes Reifensystem mit Notlaufeigenschaften. Solche Reifen sind auch bei völligem Druckverslust noch Fahrbar.
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Hinweis: Dieses Reifenlexiko erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird ständig ergänzt und erweitert. Ebenso übernehmen wir keine Gewähr auf die absolute Richtigkeit der Angaben. Alle Informationen wurden nach besten Wissen und Gewissen zusammengetragen und hier wiedergegeben. Weitere interessante Informationen über Reifen finden Sie in den Reifen-Infos und bei den Reifen-Tipps. Viel Spass nun beim stöbern im Reifen-Lexikon! |